Die weinseligen Sauserschneckle, die übrigens eine weiterentwickelte Abart der gewöhnlichen "Helix Pomatia" (zu dt.: Weinbergschnecke) sind, tümmeln und lümmeln sich feuchtfröhlich und lebenslustig in den fränkischen Weinbergen. Natürlich gibt es auch in anderen Gegenden und Landstrichen guten Wein, so bleibt es wohl nicht aus, daß die Sauserschneckle weit umherkommen.








Traditionell tragen die "Franzosen" ein schwarzes Basken- mützchen zwischen ihren Fühlern, die übrigens bei den Sauserschneckle aussergewöhnlich lang gewachsen sind. Hiermit können sie sich, wenn sie schon etwas unsicher durch die Weinberge schlängeln, an den Rebstöcken festhalten.
Die Schneckle werden schon mit einer roten Nase geboren und ihre ersten Worte auf dem dionysischem Erdenreich sind solch bedeutungsvolle Laute wie "Hicks" oder "Schwips". Besondere freundschaftliche Beziehungen hegen und pflegen die Sauser mit ihren französischen Artgenossen, die "naturellement", besonders den roten Reben zugetan sind.


Die Schneckle zeigen ihren Namen sobald der Mauszeiger über das jeweilige Bild geführt wird.







Jedes Sauserschneckle ist ein liebevoll handgefertigtes Unikat aus backofenhärtender Modelliermasse. Abweichungen in Form, Bemalung und Dekoration sind selbstver- ständlich, auch bei den Weinflaschen. Jedes Schneckle bekommt den Wunschnamen seines Besitzers auf das Schneckenhäuschen in einem modellierten Weinblatt geschrieben. Oder wie bei Richard - dem Schneckenkoch - wird ein Kochbüchlein mit Rezept für Schneckensuppe mitgeliefert.